Freyr ist Bruder und war eine Zeit lang ihr Mann. Er ist der Sohn des Njörd und
wahrscheinlich der und der bekannteste der
. Weiters leiten sich die frühmittelalterlichen Könige Schwedens und Norwegens von ihm
her, da er als Stammvater der Ynglinge gilt. Ähnlich wie seiner Schwester obliegt ihm der Bereich der Fruchtbarkeit
bzw. des Regens und des Sonnenscheins. Als Kind bekam er von den Asen zur Feier
seines ersten Zahnes geschenkt, und nach dem ging er gemeinsam mit seiner
Schwester und Njörd als Geisel zu den . Seinem Wohnsitz bleibt er allerdings im Endeffekt
treu. Er nennt zwei Götterkleinodien sein Eigen: das Schiff Skidbladnir und den goldenen Eber Gullinborsti. Beide wurden
von den Zwergenschmieden Brokker und Sindri gefertigt. Verheiratet ist er mit der Gerda
und ihr gemeinsamer Sohn heißt Fjöllnir. Allerdings warb Freyr nicht selbst um sie, sondern schickte seinen Diener
Skirnir, dem er für alle Fälle sein Schwert mitgab. Als er vor Gerda das Begehr seines Herren verkündete, wollte sie
nichts davon wissen und lehnte ab. Skirnir stellte ihr Geschenke, wie goldene Äpfel oder
Ring Draupnir in Aussicht, was sie allerdings nicht weiter beeindruckte. Erst als er ihr damit drohte, ihr über
Rastlosigkeit, Schande und Irrsinn zu verpassen, lenkte sie ein und wurde Freyrs
Gattin. In den fehlt Freyr sein Schwert, welches er von Skirnir nicht zurückverlangte,
weshalb er seinem Kontrahenten im Zweikampf, dem Feuerriesen , nicht gewachsen ist und sie
einander töten. Daher erkennt man ihn auch oft an einem Hirschgeweih, das er in Ermangelung seines Schwertes als Waffe führt.