Thor

Thor Thor, westgermanisch auch Donar, ist wohl der bekannteste der Mythologie. Seine Eltern sind und Jörd, die auch Fjörgyn genannt wird und die Personifizierung der Erde ist, was auch die Bedeutung ihres Namens wiedergibt. Jörd ist übgrigens die weibliche Form von Nerthus. Thor ist somit ein Halbriese und an Kraft und Mut ist ihm keiner der anderen oder auch der ebenbürtig. Bekannt ist er auch für seine aufbrausende Art, aus der oftmals zügelloser Zorn resultiert. Als besonders clever und weitsichtig stellen ihn die Quellen aber nicht dar, da er eher der Schlagetot als der Stratege ist. Mit seiner Gattin hat er eine Tochter namens Thrud und die beiden Söhne Modi und Magni. Seine Halle Bliskirnir liegt in der Gegend von Thrudheim bzw. Thrudwanger in . Als Fortbewegungsmittel dient ihm ein Wagen, der von zwei Ziegenböcken gezogen wird, die, nachdem man sie sich in einem Anfall von Heißhunger kulinarisch einverleibt hat, am nächsten Tag wieder wohlauf sind. Weiters besitzt er einen Eisenhandschuh, einen Gürtel, der zusätzliche Kraft verleiht und bekam weiters von der Grida einen Stab, den man Gridafölr nennt. Sein Erkennungsmerkmal ist aber zweifelsohne der Hammer Mjöllnir, der eine todbringende Waffe im Kampf gegen die ist und von den Brokker und Sindri geschmiedet wurde. Daher ist Thor auch der Beschützer der bewohnten Welten und der grimmigste Kontrahent aller Kreaturen, welche aus stammen. Seltsamerweise dienen ihm die Menschenkinder Röskwa und Thjalfi, die ihm ein Bauer als Entschädigung für das Verletzen eines seiner Böcke mitgeben musste. Die Abenteuer, die Thor erlebt, sind legendär und oftmals ist sein Begleiter niemand anderer als . Thor ist der Schutzgott der Bauern, was seine Attribute Kraft und besonders Donner als Bestandteil des Regen bringenden Gewitters untermauern. Selbst als Kriegsgott wurde er von der einfachen Bevölkerung oftmals intensiver verehrt, als . Heute noch verdankt unser Wochentag Donnerstag ihm seinen Namen und das Symbol des Hammers ist bei vielen Menschen nach wie vor präsent, die sich auf gewisse Weise mit den alten verbunden fühlen.